19 Jul 2010

Holmes Report interviews Text 100 CEO Aedhmar Hynes

Meine Chefin hat dem Holmes Report ein Interview zum Thema Future of Communications (also Social Media... :-) gegeben und macht meiner Meinung nach einen guten Schluss: Beim Reden über Social Media und die Zukunft der Pr sollte man sich an die guten alten Fragen der Kommunikationsbranche erinnern und dann erst im zweiten Schritt über die neuen Wege (=Kanäle) der PR nachdenken. Das geht derzeit im Echtzeitstrom gerne mal unter...

16 Jul 2010

The Real Life Social Network

16 Jul 2010

Was ist ein Blogger?

Christian kritisiert das PR Barometer vom PR Journal und da ist viel Wahres dran. Auch ich finde, Fragen nach Kanälen und Tools sind nicht unbedingt die wichtigsten und es gehört natürlich mehr dazu, als nur einen Twitter Account zu haben, um Social Media sinnvoll in die PR zu integrieren. Wenn man jedoch wissen will, "welche Instrumente des Web2.0 Ihren Alltag bestimmen und welchen Anteil sie an Ihrer Kommunikationsarbeit einnehmen", dann sind genau diese Fragen nach den Tools eben nötig. Und es sagt schon etwas über die Relevanz von Social Media für Unternehmen aus, wenn diese bei Facebook, Twitter oder mit eigenen Blogs präsent sind; zunächst einmal unabhängig davon, wie sie diese Tools genau nutzen. Jeder macht Fehler und lernt dazu, sowohl am Anfang als auch danach.

Der zweite Teil der PR-Arbeit in und mit Social Media sind dann eben die Beziehungen zu den relevanten - ja, ich schreibe jetzt einfach mal das Wort - Zielgruppen. Und da  frage ich mich allerdings seit einiger Zeit, ob es sinnvoll ist, immer von DEN Bloggern zu sprechen, mit denen dann Unternehmen jetzt auf einmal anfangen müssen zu sprechen. Ganz so als ob es sich dabei um einen geschützten Beruf oder um eine irgendwie geartete homogene Gruppe handelt. Ich verrate jetzt mal ein Geheimnis: Die meisten Unternehmen und Agenturen reden schon mit Bloggern. Sogar regelmäßig. Denn wer ist mit den Bloggern eigentlich gemeint? Gehören Journalisten, die bloggen, dazu? Oder Analysten, PRler, Kinder, Senioren? Und inwiefern ändern sich das Verhalten und die Einstellung einer Journalistin der PR oder Unternehmen gegenüber, wenn sie auf einmal anfängt zu bloggen? Sie sagt in ihrem Blog oder auf Twitter vielleicht eher das, was sie denkt. Entscheidend für eine gute Beziehung zu dieser Journalistin ist aber eben genau das: Was sie denkt, über ein Unternehmen und deren PR-Arbeit.

Die Welt Kompakt hat zum Beispiel "Blogger, Twitterer und Co." eingeladen, an einer Ausgabe mitzuarbeiten. Die Gründe dafür waren allerdings wohl zuallererst, dass diese Menschen, die sich oft online aufhalten, gut vernetzt sind und dementsprechend viele weitere Menschen auch mit dieser Geschichte erreichen, und dass die Welt Kompakt damit ihrem Image gerecht wird, anders und modern zu sein, eben eine Zeitung für DIE Blogger. Vielleicht wäre es für die Weiterentwicklung des Printprodukts Zeitung sinnvoller gewesen, eine Gruppe von echten Lesern einzuladen und diese zu ermuntern, an der Zeitung mitzuarbeiten. Das sind, zumindest wahrscheinlicher, Menschen, die sich um die Zukunft der Zeitung kümmern. Wenn darunter Menschen sind, die online gut vernetzt sind, umso besser. Die Sache hätte sich wahrscheinlich so oder so rumgesprochen.

DIE Blogger gibt es nicht. Unternehmen sollten Beziehungen zu den Menschen aufbauen, die sie erreichen wollen, egal ob mit Pressemeldung oder Facebook-Seite. Ich habe eher das Gefühl, dass mit dem Popanz DIE BLOGGER wieder einmal Mauern aufgebaut werden sollen; so als ob PR mit Bloggern noch schwieriger ist als mit Journalisten, Analysten oder den ganz normalen Menschen da draußen während eines Tages der Offenen Tür. Dem ist nicht so. Und interessanterweise sind es oft bloggende PRler selber, die von DEN Bloggern sprechen und damit auch sich selbst meinen...

11 Jul 2010

The surprising truth about what motivates us

30 Jun 2010

Onliner verloren in der Offline-Welt Reloaded

Angeregt von Kathrin werde ich hier ein paar Verwirrungen sammeln, die jemandem gerne mal passieren, der sich (zu?) häufig online aufhält. To be continued...

             

20 May 2010

Journalismus und PR 2.0

19 May 2010

Für alle, die nichts zu lachen haben...

7 May 2010

The future of advertising

Dank an Christiane für den Link.

6 May 2010

Social Media Leitfaden für Unternehmen

1. Definieren Sie Ziele
2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
8. Beachten Sie das geltende Recht
9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat zehn Leitlinien entwickelt, die Unternehmen als Basis für ihre eigenen Social Media Richtlinien dienen sollen. in einem PDF sind dann weitere Erklärungen dieser Leitlinien zusammengefasst.

Grundsätzlich klingen die Leitlinien vernünftig, finde ich. Die 9 ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt, die nähere Erklärung im PDF zeugt meiner Meinung jedoch noch von einem etwas verstaubten Arbeitsmodell, z.B.: "Wenn Ihre Mitarbeiter dennoch Social Media intensiv während der Arbeitszeit nutzen möchten, sollten Sie Ihren Mitarbeitern ermöglichen, die in Social Media verbrachte Zeit an die eigentliche Arbeitszeit anzuhängen und das Büro entsprechend später zu verlassen."

Natürlich sollen Mitarbeiter nicht während der Arbeitszeit pausenlos privat chatten oder sich auf Facebook mit Freunden austauschen, das gilt allerdings natürlich genauso für Telefon, Email oder Faxgerät. Mitarbeiter sollen vor allem ihre Arbeit gut und in einem dafür angemessen zeitlichen Rahmen machen.

Oft wird suggeriert, als ob sich mit Social Media am Arbeitsplatz etwas grundlegend ändert. Das ist jedoch nicht wirklich der Fall, zumindest nicht, was das Verhältnis von Freizeitbeschäftigung und Arbeit angeht.

Daher ist der erste Punkt mit den Zielen so wichtig: Sehr viele Mitarbeiter, und nicht nur in PR oder Marketing, können ihre Arbeit mit Social Media besser machen. Und dies sollte in Richtlinien auch zur Sprache kommen.

29 Apr 2010

Unternehmen ticken anders oder warum "wie im Netz" nicht funktioniert

Sehr interessanter Vortrag von Nicole Simon auf dem JamCamp, in dem sie ein erstes Fazit des JamCamp zieht und das Verhältnis von Digital Residents und Unternehmen betrachtet. Bald wird auch das Video des Vortrags verfügbar sein.

Lars Basche's Posterous

Lars Basche about Social Media & PR at Text 100 Munich in English and German...and Football

Auch:
Wer
Warum