Gegen den Trend
50:41 Minuten
Meine Bedenken waren unbegründet. Auch der heutige zweite Lauf nach Krankheitspause ging erstaunlich leicht mit einem guten Durchschnitt. Offensichtlich zahlt sich der ganze Stress doch irgendwann mal aus...Das Erste-Mal-Phänomen...
48:17 Minuten
Heute bin ich das erste Mal seit zehn Tagen wieder gelaufen und wie immer nach einer krankheitsbedingten Pause dachte ich, dass es schwer wird: Schwerer Start, schwere Beine, schweres Atmen. Und wie fast immer wurde es nicht schwer. Anfangs wollte ich es langsam angehen, um eben nicht zu schnell abzubauen. Aber irgendwie hat das nicht funktioniert, genausowenig wie das schnelle Abbauen danach. Erst als der lange Anstieg am Ende des heutigen Laufs kam, ging die Geschwindigkeit nach unten. Insgesamt blieb es aber trotzdem unter den sechs Minuten pro Kilometer. Ist doch ganz gut für einen gerade wieder gesundenen Freizeitläufer.
Vielleicht ist das ja ein total ausgeklügelter Plan der Natur um zu verhindern, dass ich nach einer kurzen Pause sofort für lange aufgebe und damit jeden Fortschritt. Schön wär's. Das Problem ist nur dass meistens beim zweiten Lauf das böse Erwachen kommt. Wir werden sehen.
Laufen 2012 - Quartalszahlen Q1
Meine Laufbilanz im ersten Quartal 2012:
Januar
Distanz - 25,88 Kilometer
Zeit - 2:48:52 Stunden
Geschwindigkeit - 6:31 Minuten pro Kilometer
Februar
Distanz - 82,77 Kilometer
Zeit - 8:32:40 Stunden
Geschwindigkeit - 6:14 Minuten pro Kilometer
März
Distanz - 78,48 Kilometer
Zeit - 8:04:28 Stunden
Geschwindigkeit - 6:10 Minuten pro Kilometer
1. Quartal 2012 insgesamt:
Distanz - 186,63 Kilometer
Zeit - 19:26:00 Stunden
Geschwindigkeit - 6:18 Minuten pro Kilometer
Dinge, auf die ich beim Laufen noch warte...
"Laufen macht süchtig. So lohnend und entspannend es auch sein kann, längere Strecken in einem guten Tempo zu absolvieren - an diesem Wochenende werden sich viele Sportler eher fragen, warum sie sich den ganzen Stress antun: In Düsseldorf und Hamburg finden Marathon-Läufe statt. Wer nicht die gesamten 42,195 Kilometer anpeilt, läuft einen Halben, oder eine Staffel. Dass sich die Schinderei lohnt, liegt nicht nur an der Medaille, die im Ziel überreicht wird: die natürlichen Opiate, die der Körper während des Laufs produziert, regen das Belohnungszentrum des Gehirns an."
Via Spiegel Online.
Eine gewisse Zufriedenheit verspüre ich vielleicht schon mal oder auch ein kurzzeitiges Lächeln (was allerdings meist an der Musik liegt, die ich beim Laufen höre).
Aber "rauschartige Glücksgefühle"? Darauf warte ich bislang noch vergeblich. Aber vielleicht überinterpretiere ich das Ganze auch nur.
Sehr geehrte Damen und Herren Verbissene...
Laufen ist anstrengend. Wer wüsste das besser als ich. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass man nicht auch mal einen freundlichen Blick riskieren könnte.
Wenn Ihr mich also das nächste Mal an Euch vorbeilaufen seht und ich hebe die Hand zum Gruß und die Mundwinkel dabei nach oben, dann bedeutet das nicht, dass ich mich über Euch lustig mache, Euch doof finde oder Ihr mich doof finden müsst.
Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass Ihr einfach mal zurückgrüßen könntet. Mehr nicht und nicht weniger.
Hals und Beinbruch.
Gedanken eines Freizeitläufers
Die Dankesrede von Bundespräsident Joachim Gauck in Schlagworten
(Merke: Worte alleine ohne Kontext transportieren Emotionen nur schwer)







