What kind of Showroom is this?!?
Sehr interessante Slides von Björn Eichstädt von Storymaker zum Thema mobiles Internet und dessen Einfluss auf die PR. ich denke auch, dass dies ein Thema ist, was in Zukunft noch mehr Bedeutung haben wird (edit: Und weswegen ich dann wohl auch irgendwann mehr Ahnung davon haben müssen werde... :-). Ein schriftliches Interview mit Björn dazu gibt es auf auf dem Blog von Cirquent.
...tatsächlich auch bei mir mit dem nicht ganz vorne...
Siehe Tweetcloud
Zwei interessante Präsentationen rund um das Thema Social Media für Nonprofit-Organisationen, einmal eine Umfrage von Weber Shandwick unter 200 Nonproft-Organisationen und das andere Mal eine Liste von 50 Social Media-Maßnahmen für NGOs:
Slides zu einer Präsentation unserer Tochterfirma Context Analytics
Sehr schöne Illustration:

via Twitter (weiß leider nicht mehr, wo genau...) und hier.
Ich habe heute zusammen mit Stefan Pfeiffer von IBM auf der DNUG Herbstkonferenz (Deutsche Notes User Group) einen Vortrag zum Thema Social Media für PR und Marketing gehalten. Dies ist ein Vortrag, den wir in der Art bereits zweimal gehalten haben und das nächste Mal wieder auf der Online Educa Anfang Dezember in Berlin halten werden.
Stefan und ich teilen uns den Vortrag auf: Ich leite ein, gebe einen Überblick darüber, warum Unternehmen sich überhaupt mit dem Thema Social Media auseinandersetzen sollten, und berichte von konkreten Erfahrungen, die wir in den letzten zwei Jahren mit Social Media bei unserer Arbeit mit IBM und darüber hinaus gemacht haben und gebe dazu noch ein paar andere prägnante Beispiele für die Wirkung von Social Media, je nachdem vor wem wir präsentieren. Stefan geht dann konkret darauf ein, warum Social Media aus seiner persönlichen Marketing-Sicht für IBM Lotus Sinn machen und was konkret gemacht wird: Welche Kanäle genutzt werden; welche Themen kommuniziert werden; welche Erfolge / Wirkung das Ganze hat. Egal wo wir den Vortrag bislang gehalten haben, Interesse ist immer vorhanden und das zeigt natürlich, dass das Thema Social Media bei Unternehmen angekommen ist. Damit meine ich nicht, dass jedes Unternehmen und jeder Unternehmer das Web 2.0 für sich als absolut relevant ansieht. Vielmehr merke ich noch häufig Bedenken in vielerlei Hinsicht: Wie sicher ist das Ganze? Was ist mit dem Schutz meiner Privatsphähre? Was darf ich tun und was nicht? Erlaubt mein Arbeitgeber das überhaupt / Soll ich das meinem Mitarbeitern erlauben? Wie sieht es mit dem Vermischen von Privatem und Beruflichem aus? Ein Bedenken habe ich persönlich noch nicht erlebt, obwohl ich natürlich weiß, dass es dieses häufig gibt. Das erlebt man bei Bloggern, die Kontakt zu Unternehmen suchen oder bei Unternehmen, die Social Media nutzen: Den Vorwurf, dass die, ursprünglich völlig unkommerzielle Blogosphäre, ausverkauft wird, vor den kommerziellen Karren wirtschaftlicher Interesen gespannt wird und damit ihre Seele verliert, das was sie ausmacht. Ich persönlich bin seit einigen Jahren Fußballblogger; und das völlig privat und ohne jegliches kommerzielles Interesse. Und ich denke, das wird auch so bleiben. Was ich liebe an der kleinen (?) deutschen Fußballbloggerwelt, sind viele Dinge: Eben dieses meist Unkommerzielle; die Leidenschaft, mit der die Beteiligten dabei sind (genau das, so nebenbei, was Unternehmen in Blogs und Bloggern suchen); die hochwertige Streitkultur, die in vielen Blogs herrscht (nicht zu verwechseln mit den Foren, wo es oftmals ganz anders zur Sache geht) und die sich gerade dann zeigt, wenn Fans unterschiedlicher Vereine sich „bekriegen“; und das tiefe Wissen, dass die Blogger von ihren Vereinen im Speziellen und dem Fußball im Allgemeinen haben. Ich möchte das nicht mehr missen und nutze die traditionellen Sportmedien, online und offline, mittlerweile eigentlich nur noch als Ergebnisdienst. Wirklich Tiefergehendes hole ich mir in den Blogs und da ist mir auch egal, ob diese von Journalisten, Bäckern, Vorstandsvorsitzenden, Putzmännern oder Hausfrauen geschrieben werden; so lange er mir gefällt. Ich weiß, dass viele meiner Bloggerkollegen so denken wie ich; und ich weiß natürlich auch, dass dies eine Gefahr für die traditionellen Medien ist, welche, wenn auch mit anderen Themen, eine Hauptzielgruppe meiner Arbeit als PR-Berater sind. Doch sollte man hier Ursache und Wirkung nicht verwechseln: Ich denke, dass viele Menschen sich, auch beim Thema Fußball, von den traditionellen Medien abwenden, weil diese schlicht nicht mehr das liefern, was die Leute suchen. Es ist ja nicht so, dass ich eine Papierallergie habe oder ein Medienblocker in meinem Browser installiert ist. Wenn Medien gute Angebote haben, dann nutze ich diese auch und bin auch bereit, für diese zu bezahlen. Nur, es gibt sie kaum im deutschen Sportjournalismus (mal abgesehen von der rühmlichen Ausnahme 11Freunde und den vereinzelt guten Reportagen in Tageszeitungen). Aber zurück zum Thema: Heute hatte ich nach unserem Vortrag eine kurze Diskussion mit Jörg Allmann (vielen Dank noch mal für das Buch! ). Er meinte, dass Unternehmen, die sehr systematisch an das Thema Social Media herangehen und versuchen, alles möglichst zu automatisieren und zu optimieren, genau das Wesentliche am Web 2.0 nicht verstanden haben: das Unsystematische, Unkommerzielle, Chaotische, den Spaß und die Leidenschaft. Er meinte, dass er Sorge habe, die Unternehmen machen so lange weiter, bis sie (auch) das Web 2.0 kaputt gemacht haben. Ich verstehe das sehr und bin in Teilen auch seiner Meinung. Andererseits auch wieder nicht. Denn DAS Web 2.0 gibt es meiner Meinung nach gar nicht. Und es hat auch niemand einen Anspruch auf die einzig wahre Blogosphäre. Natürlich gibt es Blogger, die nichts mit Unternehmen zu tun haben wollen, die sich einfach nur mit Gleichgesinnten austauschen wollen über Dinge, die sie interessieren (und wenn das zufällig Dinge sind, die Unternehmen herstellen, dann wollen sie trotzdem nichts mit denen zu tun haben). Und andererseits gibt es natürlich auch Unternehmen, die mit der Holzhammermethode an die Social Media-Sache herangehen und denken, sie sind die Tollsten und alle müssten das doch auch genauso sehen; und dann reagieren sie, gelinde gesagt, verschnupft, wenn ihnen von Bloggern die massive Kritik entgegenschlägt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Unternehmen, die sich wirklich ernsthaft mit Social Media auseinandersetzen wollen und die sich von den Negativbeispielen Gottseidank noch nicht haben abschrecken lassen, sich zunächst ein Bild machen und dabei folgende Fragen zu beantworten versuchen: